In deiner Kita gibt es Kinder, denen es zu laut oder zu hell ist.
Manche essen nur bestimmte Dinge oder wollen nicht angefasst werden.
Andere finden schwer ins Spiel.
Es gibt Kinder, die scheinbar aus dem Nichts beißen, treten, andere im Vorbeigehen schubsen oder Dinge kaputt machen – und dich dann angrinsen.
Manche verstecken sich oder laufen weg.
Und es gibt Kinder mit so viel Stress, dass sie eigentlich 1:1-Betreuung bräuchten.
Das alles passiert in jeder Kita. Mit oder ohne Diagnose.
Was du brauchst, um damit fachlich sicher umzugehen, ist keine ICD-Nummer – sondern Wissen über das, was darunter liegt.
Was wir „herausforderndes Verhalten“ nennen, ist fast nie böse Absicht oder eine Erziehungslücke.
Es ist Ausdruck dessen, dass ein Kind in einer Situation überfordert ist – mit den Reizen, mit der Erwartung, mit der eigenen Regulation.
Kinder nutzen (wie Erwachsende auch) die Strategien, die ihnen in dem Moment zur Verfügung stehen. Wenn ein Kind es nicht kann, fehlt ihm gerade etwas – nicht der Wille.
Jedes Verhalten erfüllt eine Funktion.
Es deckt ein Bedürfnis, hilft zu regulieren, kompensiert eine Überforderung.
Um die Funktion lesen zu können, brauchst du Wissen aus mehreren Feldern, z.B.:
Dafür brauchst du Wissen über Hintergründe, über Entwicklung.
Und über neurodivergente Verläufe, die sich anders zeigen als die in den Lehrbüchern beschriebenen.
Manche Kinder leben mit so viel Stress, dass es regelmäßig zur Krise kommt.
Eine Krise ist immer Ausdruck dessen, dass die Belastung das eigene Regulationsvermögen übersteigt – nicht „schlechtes Benehmen“, auf das Konsequenzen folgen sollten.
Wir schauen systematisch hin:
So entstehen weniger Krisen.
Und wenn doch eine kommt, kannst du ihr unaufgeregter begegnen, weil du verstehst, was gerade passiert.
Wir schauen auch auf den Dauerstress – den der Kinder und deinen.
Hier wird die Kooperation mit Eltern und Netzwerk zentral.
Und deine eigenen Grenzen: Wer sie in dieser Arbeit nicht erkennt, geht über kurz oder lang zugrunde.
Über zehn Jahre habe ich als Ergotherapeutin in einem Sozialpädiatrischen Zentrum gearbeitet.
Ich kenne die Diagnostik, ich kenne die Verläufe, ich kenne die Diagnosen.
Ich glaube aber nicht, dass Kitas zwingend Diagnosen brauchen, um mit (neurodivergenten) Kindern zu arbeiten. Was sie brauchen, ist das Wissen unter der Diagnose: wie sensorische Verarbeitung funktioniert, wie Stress reguliert wird oder was exekutive Funktionen sind.
Und sie brauchen eine Haltung, die Verhalten als Information liest – nicht als Störung.
Genau diese Brücke baue ich. Vom Wissen in die alltagstaugliche Praxis.
Von „das Kind muss sich anpassen“ zu „wie gestalten wir Setting und Haltung so, dass dieses Kind handlungsfähig bleibt?„
Das ist für mich neuroaffirmative Pädagogik: Kinder so begleiten, wie sie sind
– nicht, wie sie sein sollten.
In meiner Arbeit orientiere ich mich an einem Vorgehen, das auf Verstehen, statt Sanktionieren setzt.
Ein klarer, machbarer Rahmen:
Termine:
Nächster Durchgang: September – Oktober – November 2026
Uhrzeit: freitags, jeweils 13:00–15:00 Uhr
Termin 1 – Freitag, 04.09.2026
Herausforderndes Verhalten definieren und dokumentieren
Termin 2 – Freitag, 11.09.2026
Ursachen und Funktionen hinter herausforderndem Verhalten erkennen
Termin 3 – Freitag, 18.09.2026
Alternativen zu herausforderndem Verhalten ermöglichen
→ Umsetzungsphase (Umgang mit herausforderndem Verhalten)
Termin 4 – Freitag, 09.10.2026
Stress und Krisen vermeiden, Regulation ermöglichen
Termin 5 – Freitag, 16.10.2026
Handlungspläne schreiben und umsetzen
→ Umsetzungsphase (Umgang mit Krisenverhalten)
Termin 6 – Freitag, 20.11.2026
Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Professionen
Termin 7 – Freitag, 27.11.2026
Fallbeispiele, Reflexion und Verankerung
Investition:
369 € (inkl. MwSt.)
Im Preis enthalten:
– 7 Live-Termine (à je 2 Stunden)
– Alle Präsentationen und Arbeitsmaterialien
– Zugang zur gemeinsamen Material-Plattform
✓ Du gehst ruhiger in herausfordernde Gespräche – mit Eltern oder Kolleginnen, weil du weißt, worauf du dich fachlich stützen kannst.
✓ Du triffst Entscheidungen klar und selbstsicher, auch unter Druck, ohne dich innerlich zu zerreißen.
✓ Du bleibst ruhig und handlungsfähig, kannst schwierige Situationen einordnen und reagieren, ohne dich selbst zu überfordern.
✓ Du baust fachliche Sicherheit auf – die trägt, auch wenn es mal wieder schwierig wird.
✓ Und du spürst wieder dieses Gefühl: Ich verstehe, was ich tue – und warum es hilft.
369€ (inkl. MwSt.).
Im Preis enthalten sind 7 Termine à 2 Stunden online via Zoom, alle Präsentationen und Arbeitsmaterialien sowie der Zugang zur gemeinsamen Material-Plattform.
Ich stelle dir eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer aus.
Wenn dein Arbeitgeber die Kosten nicht übernehmen wird, schreib mir
– wir finden gemeinsam eine Lösung.
Ja.
Wir treffen uns alle 7 Termine über Zoom. Du kannst von überall teilnehmen, brauchst nur einen ruhigen Platz und eine stabile Internetverbindung.
Nein.
Die Prozessbegleitung steht offen für alle pädagogischen Fachkräfte, Kita-Leitungen, Fachberatungen und Therapeutinnen – unabhängig davon, ob du mich vorher schon kanntest.
Nein.
Es reicht, dass du in deiner Einrichtung mit Kindern arbeitest, deren Verhalten dich gerade fordert. Eigene Fallbeispiele sind willkommen – wir bearbeiten sie gemeinsam.
Nein.
Die Prozessbegleitung baut darauf auf, dass du Verhalten verstehen lernst, ohne dich auf Diagnosen verlassen zu müssen. Du arbeitest mit Wissen über Hintergründe und Entwicklung, das in jeder neurodiversen Gruppe greift – mit Diagnose, ohne Diagnose, dazwischen.
Ja, das ist sogar ausdrücklich erwünscht. Wenn ihr als Tandem oder Tridem teilnehmt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Prozessbegleitung nachhaltig ist, sogar noch höher.
Schreibt mir und ich mache euch ein Angebot.
Ich gebe mein Wissen aus meiner Arbeit als Therapeutin in einem Berliner SPZ/KJA weiter. Wir arbeiten neuroaffirmativ – Kinder werden so begleitet, wie sie sind, nicht so, wie sie sein sollten.
Wir arbeiten an deinen echten Fällen, nicht an Theoriebeispielen.
Zudem befähigt dich die Prozessbegleitung, eigenständig weiterzuarbeiten. Du bekommst nicht nur Input, sondern konkrete Werkzeuge, die du danach selbst anwenden kannst.
Zwischen den Terminen hast du 2 Umsetzungsphasen, in denen du das Gelernte ausprobierst.
Und: Du bist nicht allein.
In der Gruppe erlebst du Austausch mit anderen Fachkräften, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
Schreib mir.
Ich antworte dir persönlich, und wir schauen gemeinsam, ob das Format für dich der richtige Schritt ist – oder ob etwas anderes besser passt.
Die nächste Prozessbegleitung startet am 04. September 2026.
Schreib mir eine Nachricht, ich beantworte alle deine Fragen und sende dir die Anmeldedetails.
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