Das neue Jahr startete, wie so oft, mit vielen Vorhaben. Privat möchte ich mir 2025 noch mehr „Wohlfühlplätze“ schaffen und die Stadt, in der ich mittlerweile schon fast 20 Jahre lebe noch besser kennenlernen. Beruflich ist mir in diesem Jahr Fokus wichtig. Ich möchte Strategien und Prozesse optimieren. Dazu gehört auch, mit diesem Monatsrückblick Januar 2025 meine „Blogger-Karriere“ zu starten.
In diesem Sinne: Herzlich Willkommen auf meinem Blog und viel Spaß beim Lesen!
Was für ein Theater
Für 2025 habe ich mir vorgenommen, wieder häufiger ins Theater, Kino oder in Ausstellungen zu gehen und (auch gemeinsam mit meiner Familie) das kulturelle Angebot in Berlin mehr zu nutzen. Und YES! ich habe dieses Vorhaben direkt umgesetzt:
- Den Start hat BAUBAU im Gropiusbau gemacht, ein von der Künstlerin Kerstin Brätsch gestalteter Spielort für Kinder, in dem sich auch ihre Bezugspersonen austoben können. Ein Ort an dem man an Wände und auf den Boden malen und Vorhänge zerschneiden darf – ein Ort an dem mehr erlaubt als verboten ist.
- Wenige Tage später war ich mit einem meiner Kinder in der Schaubude Berlin und wir haben uns das Stück „Lichtgestöber-Schneegefunkel“ vom Theater Miamou angeschaut. Das besondere an dem Stück: es wird sowohl in Lautsprache als auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS) gespielt. Am Ende unseres Besuches sagt mein Kind: „Mama, das was die mit den Händen gesprochen haben, habe ich nicht alles verstanden.“ Es entwickelte sich ein wunderbares Gespräch über Barrieren und Möglichkeiten, diese zu überwinden.
- Letzten Sonntag dann ein Besuch im Pfefferberg Theater. Das Kindertheater Coq Au Vin hat sein Stück „Die große Zaubershow des Ala Labama“ präsentiert und uns 50 Minuten lang bestens unterhalten.
- Den Abschluss diesen kulturellen Monats hat dann das Ikono Berlin gemacht. Das Highlight war für mich eindeutig die 2. von insgesamt 14 Installationen. Wann hat man als erwachsene Person schon die Chance sich in einem Bällebad zu verstecken? Aber auch in den anderen Räumen sind viele witzige Bilder und Videos entstanden.



Mit einer Mastermind ins neue Businessjahr
Mein Business-Highlight war die Auftaktveranstaltung der Business Mindset Mastermind von Julia Lakaemper. Nachdem ich mich 2024 im Rahmen der Money Flow Academy bereits von Julia begleiten lassen habe, bin ich seit Beginn diesen Jahres Teil ihrer Mastermind. Bei dem 2tägigen Retreat wurden Entscheidungen getroffen, Ziele formuliert und ein Plan erstellt. Genau so, wie ich finde, dass pädagogische Fachkräfte sich regelmäßig austauschen, weiterbilden und beraten lassen sollten, so bietet mir die Mastermind eine Chance mich mit anderen selbständigen Frauen zu vernetzen, mich zu sortieren und mich von einer Expertin begleiten zu lassen.

Was ansonsten in meinem Business noch Aufregendes passiert ist
- Bei der TandemBTL ist der erste Durchgang der „Fachkräfte für Teilhabe und Inklusion“ gestartet. Ab diesem Jahr gilt das neue Rahmencurriculum für die „Zusatzqualifikation zur Facherzieherin/zum Facherzieher für Teilhabe und Inklusion für Kita und Ganztagsschule“. Ich bin eine der Hauptdozentinnen und durfte in der ersten Woche direkt mein Wissen um die ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health), die Antragsstellung, den neuen Berliner Teilhabe- und Förderplan weitergeben. In den nächsten Monaten folgen dann natürlich auch die Inhalte zu Herausforderndem Verhalten von Kindern mit Behinderung. Es ist jedes Mal eine Freude zu erleben, mit wie viel Interesse und Menschlichkeit sich die Fachkräfte für die Inklusion in KiTas und Schulen stark machen.
- In meiner Facebook-Gruppe „Herausforderndes Verhalten verstehen“ ging es im Januar um das Thema „Wahrnehmung“ – eine häufige Ursache von herausforderndem Verhalten. Ich habe selbst auch wieder einiges gelernt.
Warum eigentlich ein Blog?
Auch wenn ich privat kaum auf social media unterwegs bin, nutze ich sowohl Instagram, als auch Facebook zum Austausch, um zu Lernen und auch um Wissen weiterzugeben. Es gibt in meiner „bubble“ vermutlich kaum Personen, die in den letzten Wochen nicht darüber nachgedacht haben, beiden Plattformen den Rücken zukehren. Auch ich. Entscheidung ist noch keine gefallen. Beziehungsweise habe ich mich entschieden, mich durch einen Blog (und meinen Newsletter) „unabhängiger“ von social media zu machen. Auch eine gute Möglichkeit wieder mehr ins Schreiben zu kommen. Denn, ein kleiner „fun fact“ an dieser Stelle: Ich habe vor vielen Jahren „kreatives und biografisches Schreiben“ studiert und 2011 auch an einem Buch mitgeschrieben.
Was im Januar sonst noch los war
- Es ist endlich etwas Schnee gefallen und wir konnten einen Schneemann bauen.
- Ich habe (mit Unterstützung) gemalert. Das letzte Mal habe ich vor 5 Jahren zum Pinsel gegriffen und wusste gar nicht mehr wie viel Spaß mir das eigentlich macht.
- Wir haben unsere letzten Kartoffeln aus eigener Ernte gegessen. Ab jetzt gibt es nur noch rote Beete.
- Laura Schnelle, „meine“ Trainerin für gewaltfreie Kommunikation, hat einen GfK-Übungsabend angeboten, in dem es u.a. um Gewohnheiten und Routinen ging und ich habe wieder sehr viel gelernt.


